Diesmal kommen die Hochbeete am Frauenzentrum dran. Sie sind ganz schön abgesackt und müssen mit Zweigen, Holzspänen und Laub vom letzten Jahr wieder aufgefüllt werden. Dann kann bald auch der erste Mangold eingesät werden!
Diesmal kommen die Hochbeete am Frauenzentrum dran. Sie sind ganz schön abgesackt und müssen mit Zweigen, Holzspänen und Laub vom letzten Jahr wieder aufgefüllt werden. Dann kann bald auch der erste Mangold eingesät werden!
Die Minze-Streifen brauchen noch etwas Mulch: wir schreddern Zweige, die bei der Ernte der Kurzumtriebsplantage des Energietisch e.V. in der Johann-Meier-Straße angefallen sind und decken die Streifen damit ab. Die Hoffnung ist, dass mit dieser „Intervention“ eine Bodenverbesserung auf der so steinigen und mageren Fläche in Gang gesetzt werden kann.
Das erste Beet ist in der letzten Woche für die Neuansaat fertig geworden, nun kommen die anderen an der Spitze dran. Auch die zwei jungen Männer aus Mali waren wieder da: Sie haben die Pfefferminze-Pflänzchen in die vorbereiteten Streifen gesetzt und beim Abstechen der Kanten geholfen.
Der erste Gärtnertreff im Jahr 2016 findet am Mittwoch, den 16. März 2016 um 14 Uhr statt.
Nachdem der Kopfweidenschnitt mit den Jugendlichen vom BAVW gut über die Bühne gegangen ist und sie reichlich Material für die nächsten Hochbeete geschnitten haben, beginnen wir wieder mit dem allwöchentlichen Mittwochs-Gärtnertreff in diesem Jahr. Wir beseitigen die abgestorbenen Pflanzen und richten die Beete für das Frühjahr her.
Herzliche Vorfrühlingsgrüße senden Heike + Jan
Wir sind nominiert! – und gehören zu den Preisträgern.
Ende Oktober kam die Nachricht, dass wir zu den 19 ausgewählte Projekten gehören, die für einen Preis vorgeschlagen sind. Nun heißt es, Daumen drücken! Am 8.12.2015 findet in Osnabrück die feierliche Preisverleihung statt.
Unser befreundetes Projekt aus Leipzig, die ANNALINDE Stadtgärtnerei ist auch dabei!
Das Jahr 2015 wurde als Internationales Jahr des Bodens ausgerufen. Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Rat für Nachhaltige Entwicklung haben in diesem Rahmen einen Wettbewerb ausgelobt (www.bodenwertschaetzen.de). „Ausgezeichnet werden sollen innovative Ansätze und Praxisbeispiele, die die ökologische Funktion und gesellschaftliche Bedeutung des Bodens hervorheben und damit zum Schutz des Bodens beitragen“, heißt es im Wettbewerbsaufruf. Wir beteiligen uns mit der Quartiershof-Idee daran, weil Bodenverbesserung, Kreislaufwirtschaft und Inwertsetzung von städtischen Brachen durch Humusbildung essentieller Bestandteil unseres Projekts sind. Die Fotos geben ein paar Eindrücke von unseren Aktivitäten – und auch von der Schönheit unseres Kompostplatzes!







Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Urbanen Farm,
auch in diesem Jahr haben wir auf den Flächen am Leipziger Tor gegärtnert, blaue Kartoffeln und buntes Gemüse angebaut. Einiges Neues ist entstanden.
Wir laden ein zum Erntefest und möchten uns bei Nachbarn wie Unterstützern im Stadtteil bedanken.
Geplant ist eine Verkostung der Blauen Kartoffel, diesmal der Sorte „Violetta“. Dafür konnten wir den bekannten Dessauer Gastronomen und Koch Herrn Heilmann von Heilmanns Restaurant gewinnen, der uns freundlicherweise ein paar Kostproben vorbereiten wird.

Ausstellung „Schönheitsfehler“ von Christina Paetsch, vom 8. Oktober bis 18. November 2015, im Umweltbundesamt in Dessau-Roßlau
http://www.umweltbundesamt.de/schoenheitsfehler
Das war ein schöner Tag mit den Kollegen aus dem Umweltbundesamt (UBA), die aus Anlass ihre Betriebsausfluges die Urbane Farm in der Törtener Straße besucht haben. Es gab großes Interesse, viele Fragen wurden gestellt. Beim gemeinsamen Picknick wurden Produkte der Urbanen Farm probiert und Pläne für Künftiges überlegt … ja, und das „Tagesziel“, ein neues Beet anzulegen und das alte nutzbar zwischen-zu-begrünen, wurde auch geschafft. Herr Domke, unser aktiver Mitstreiter aus der Nachbarschaft – und engagiert „für’s Grobe“ – hat auch wieder spontan mit zugepackt …

Vom 7. bis 11. Juli 2015 war es zu sehen: ein Windrad, das Kinder und Jugendliche der Freien Sekundarschule Dessau-Roßlau im Rahmen von Projekttagen in einem Workshop gebaut haben. Die Idee, die dahinter steht, ist: wie kann in Zukunft die Urbane Farm mit Wasser versorgt werden.
Gemeinsam mit dem Urbane Farm-Team und dem Energietisch Dessau wird die Idee verfolgt, Grundwasser in eine Zisterne zu pumpen. Die Pumpe wird mit von einem Windrad erzeugter erneuerbarer Energie angetrieben. Der Windradbau-Workshop war eine erste Etappe dafür.
Die Schüler hatten viel Spaß an der praktischen Arbeit. Während die eine Gruppe mit Säge und Bohrmaschine in der Werkstatt das Windrad gebaut hat, gestaltete eine andere ein Schild mit Zeichnungen und Erläuterungen und bereitete das kleine Einweihungsfest mit Picknick vor.
Leider musste das Windrad vorübergehend abgebaut werden, weil es noch ein bisschen klapperte und die Nachbarn dadurch nicht gestört werden sollten.

Als Urbane Farm sind wir eingeladen, einen „Stammtisch“ zum Thema Boden durchzuführen. Der Stammtisch findet im Rahmen des Bauhaus-Projekts „Haushaltsmesse. Über die Kunst des Haushaltens im 21. Jahrhundert“ am 25. Juni 2015 an den Meisterhäusern statt (Beginn 18 Uhr). Wenn wir über Boden reden, dann reden wir meist über Verlust. Immer noch werden täglich rund 70 Hektar Land als Verkehrs- und Siedlungsfläche neu ausgewiesen. Und die wertvolle Humusschicht wird durch industrialisierte Landwirtschaft, Pestizide und mineralische Dünger immer ärmer. Wir wollen beim Stammtisch der Urbanen Farm über Bodenvermehrung reden. Bodenvermehrung statt Bodenzerstörung – geht das überhaupt? Und wenn ja, wie? Kann man „guten“ Boden „künstlich“ produzieren? Man kann. Terra Preta-Herstellung ist eine Methode, die die Indios im Amazonasgebiet verwendet haben, um die kargen Urwaldböden aufzuwerten. Terra Preta ist eine nährstoffreiche Schwarzerde, die seit einigen Jahren in der Ökoszene „künstlich“ hergestellt wird. Künstlich ist dabei relativ, denn was gemacht wird, ist eine konsequente Adaption natürlicher Kreislaufmechanismen auf den kollektiven wie individuellen Haushalt. Wir lernen diese Methode der Herstellung von Pflanzenkohle kennen und bauen gemeinsam einen Pyrolyseofen.